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Webinare - AG genug für alle

Mittwochs um 18:00 Uhr

Am Mittwoch, den 10. Juni 2020 um 18.00 beginnt die AG "genug für alle" mit einer regelmäßigen Webinarreihe zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen. Wir werden verschiedene Aspekte des Themas in lockerer Form vorstellen und zum Gespräch einladen. Die Reihe wird auf unbestimmte Zeit immer mittwochs um 18 Uhr für eine Stunde angeboten. Einwahldaten finden sich immer ab montags hier auf dieser Webseite.

Beginn 25. September 2020

Frankfurt am Main, Mai 2020

Auf der Tagung vom 24. bis 25. Mai 2020 hat das Netzwerk UBIE beschlossen, die Europäische Bürgerinitiative (EBI) für ein bedingungsloses Grundeinkommen am 25. September 2020 zu starten. Die Einreichung wurde Europäische Kommission anerkannt. Ziel ist es die Europäische Kommission für die Einführung eines Grundeinkommens (basic income) in den Europäischen Staaten zu gewinnen. https://eci-ubi.eu

Online-Konferenz: Degrowth Vienna

28.05.2020 - 01.06.2020 ganztägig

Die Degrowth Vienna 2020 Konferenz findet als digitale Konferenz statt.

Workshop am Sonntag, 31. Mai von 13.30 - 15:00 h
“BGE und Wachstumskritik” mit Dagmar Paternoga, Werner Rätz

Eine Anmeldung ist nötig und war bis zum 28. Mai möglich.

Aktuell "Kulturzeit" 3Sat ... es ist Zeit!

Interview mit Werner Rätz zur Initiative  "Grundeinkommen es ist Zeit".
3Sat "Kulturzeit" 22.05.2020 19:23 Uhr

Jetzt in der Mediathek 3Sat:
https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/sendung-vom-22-mai-2020-100.html
ab Minute 14 - verfügbar bis zum 29. Mai

Willkommen bei der AG Genug für alle Wofür stehen wir!

Die AG Genug für Alle setzt sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein und unterstützt die vier Kriterien, denen sich fast alle BefürworterInnen eines Grundeinkommens angeschlossen haben: 

  • ohne jegliche Repressionsdrohung - kein Arbeitszwang
  • Gewährleistung einer Existenz ohne Armutsbedrohung mit gesellschaftlicher Teilhabe
  • der Zahlung liegt ein Rechtsanspruch zugrunde
  • individuell an jeden gezahlt ohne Bedürftigkeitsprüfung

Darüber hinaus vertritt die AG die Forderung, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen an alle Menschen gezahlt werden muss, die hier sind, weil es nicht zweierlei Recht am selben Ort geben darf.

Grundeinkommen – es ist Zeit! Frankfurt/Main 19.05.2020

Gastbeitrag von Dagmar Paternoga, Ronald Blaschke, Werner Rätz und Franz Segbers im "derFreitag Die Wochenzeitung" zu einer Initiative zum bedinungslosen Grundeinkommen.

Grundeinkommen – es ist Zeit!

Die Plausibilität der Grundeinkommensforderung war noch nie so hoch wie jetzt in der Krise


Es scheint, dass wir mit unserem Aufruf den Nerv der Zeit getroffen haben. Innerhalb weniger Tage fand er die Unterstützung mehrerer Dutzend prominenter Erstunterzeichner*innen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, deren Zugänge zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) sehr verschieden sind. Zuvor hatten in Deutschland fast eine Million Menschen diverse Petitionen für die Einführung bedingungsloser Zahlungen unterzeichnet. Selbst wenn man davon ausgeht, dass manche mehr als eine Petition unterschrieben haben, bleibt das eine beeindruckende Zahl. Es ist offenbar höchste Zeit für eine ernsthafte Debatte über die Einführung des Grundeinkommens.
DerFreitag vom 19.05.20

Höchste Zeit für eine ernsthafte politische Debatte über die Einführung des Grundeinkommens!

Die sozialen, ökonomischen und ökologischen Entwicklungen haben das Grundeinkommen schon längst auf die Tagesordnung gesetzt, angesichts der Corona-Krise wird es noch deutlicher:

Alle bisherigen sozialen und wirtschaftlichen Maßnahmen haben nicht dazu geführt, dass ein Einkommen für alle gesichert ist, weder in der Krise noch außerhalb.

Wir brauchen deshalb (nicht nur) in Deutschland endlich eine ernsthafte politische Debatte über das Grundeinkommen – ein bedingungslos gewährtes Einkommen, das allen Menschen die Existenz sichert und die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.

Wir, die Unterzeichnenden, haben unterschiedliche Begründungen für das Grundeinkommen, auch unterschiedliche Vorstellungen über die konkreten Ziele und die konkrete Ausgestaltung des Grundeinkommens sowie über weitere politische Veränderungen.

Wir sind aber der Auffassung, dass es höchste Zeit ist, die Debatte über die Einführung eines Grundeinkommens in breiter Öffentlichkeit und in allen politischen Zusammenhängen zu führen.

Dazu rufen wir auf.

Und hier noch ein Erklär-Video "warum wir ein Grundeinkommen brauchen"

#WasWirklichWichtigIst – Grundeinkommen – Genug für alle in der Krise

Attac Webinar
Donnerstag 14. Mai 2020 um 19:00 Uhr


Die AG Genug für alle entwickelt weiter Webinare zum Thema Grundeinkommen. Wir werden dabei auf verschiedene Aspekte zu einem Grundeinkommen eingehen. Siehe hier und auch: https://www.attac.de/veranstaltungen/

Europäische Bürgerinitiave (EBI) für ein bedingungloses Grundeinkommen Start 2020 - eine große Aufgabe

Frankfurt am Main, Mai 2020
Netzwerke, Organisationen, einzelne Personen und Strukturen von Parteien planen für 2020 den Start einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Ziel die Europäische Kommission für die Einführung eines Grundeinkommens (basic income) in den Europäischen Staaten zu gewinnen. Der Text für die EBI ist von der zuständigen Stelle geprüft worden, sodass in der zweiten Jahreshälfte 2020 der Start erfolgen könnte.

Mit dem Start der EBI müssen in Europa, aber vor allem in Deutschland Unterschriften gesammelt werden. Wir streben In Deutschland einige hunderttausend UnterstützerIinnen an. Um dieses Ziel zu erreichen ist müssen Menschen mobilisiert werden, in jeder Stadt in jedem Dorf. Wir alle sind gefordert, jede BGE-Gruppe, jede Grundeinkommensgruppe, jedes Grundeinkommensnetzwerk, jede Unterstützerin, jeder Unterstützer.

Dieses große Vorhaben muss in jeder Jahresplanung aufgenommen werden! Planen wir Aktionen und Veranstaltungen, gestalten Flyer und Webseiten. Jeder Kontakt zu anderen Gruppen, zu Medien kann helfen, um die erforderlichen Unterschriften zusammen zu bekommen. Jede Mitteilung, jeder Artikel in den Medien hilft bei diesem Anliegen.

Werben wir für die Idee und die Einführung eines emanzipatorischen bedingungslosen Grundeinkommens.
Kontakt: krampertz(at)attac.de

Fritz Reheis: Kurzer Kommentar zu „Statt Verdammung ´falscher´ Bedürfnisse…“ (Werner Rätz u. a.) Replik auf: Werner Rätz/Doris Meisterernst/Dagmar Paternoga. Statt Verdammung „falscher" Bedürfnisse: Demokratische Debatte über Inhalt und Gestalt der Produktion.

Bonn Dezember 2019
Volle Zustimmung: Der Fokus unserer Kritik an der herrschenden Form der Globalisierung nach kapitalistischen Imperativen muss auf eine demokratische Debatte über Inhalt und Gestalt der Produktion zielen. Die Produktion geht dem Konsum logisch und historisch voraus, nicht umgekehrt, wie es die Ideologie der Konsumentensouveränität als zentrale Ideologie der Marktwirtschaft behauptet. Kennzeichen der kapitalistischen Form der Marktwirtschaft ist es, dass auch die Produktion eine logische und historische Voraussetzung hat: die Akkumulation des Kapitals, das Zwangsgesetz dieser Art der Vergesellschaftung. Die geforderte demokratische Debatte muss sich um die Frage drehen, welche anthropologische Aufgabe das menschliche Wirtschaften eigentlich hat (Befriedigung des Bedarfs/der Bedürfnisse und Einbringung der Fähigkeiten), und vor diesem Hintergrund die völlige Untauglichkeit der kapitalistischen Organisation von Wirtschaft offenbar werden lassen. Die Beispiele im Papier könnten noch weiter ergänzt werden: gezielter Verschleiß, gezielte Produktion von Risiken und Risikoversicherungen, Finanzindustrie usw. (...)

Dennoch gehört auch der Diskurs über Bedürfnisse zur antikapitalistisch-globalisierungskritischen Bildungsarbeit, zum Beispiel von Attac. Bildungsarbeit muss nämlich grundsätzlich ihren Adressaten dort abholen, wo er steht („feine Risse der Zustimmung“: eine treffende Metapher). Das herrschende Bewusstsein erfasst aber gerade nicht den Kausalzusammenhang zwischen Kapital, Produktion und Konsum, weil sich dieser Zusammenhang aufgrund des Fetischcharakters der herrschenden Ökonomie („Sach“zwangslogik) als gesellschaftlich hergestellter Zusammenhang verbirgt. Im Vordergrund des herrschenden Bewusstseins findet sich all das, was dem Handeln der Individuen und damit dem vermeintlich freien Ermessensspielraum am nächsten steht, und das ist in Bezug auf Wirtschaft vor allem das Konsumieren bzw. die mit ihm einhergehenden vermeintlich freien Entscheidungen. Deshalb ist das Bewusstsein nicht zufällig auf die psychische und moralische Dimension dieser Entscheidungen fixiert (siehe auch die Konjunkturen der Wirtschaftsethik). Der Versuch, diese Fixierung diskursiv aufzubrechen und ohne Zwischenschritte zur Produktion und zum Kapital zu kommen, überfordert viele Menschen – zumal da er sofort die im Papier genannten Ängste (Verzicht) stimuliert. ganzer Artikel

Werner Rätz/Doris Meisterernst/Dagmar Paternoga. Statt Verdammung „falscher" Bedürfnisse: Demokratische Debatte über Inhalt und Gestalt der Produktion. Artikel

Buchbesprechung: Fritz Reheis. Die Resonanzstrategie. Warum wir Nachhaltigkeit neu denken müssen

Bonn 03.07.2019 Buchbesprechung von Werner Rätz

Heute mal eine Buchbesprechung, die nicht direkt von einem Grundeinkommen gedacht wird. Aber Werner Rätz zeigt anschaulich warum dieses Buch lesenswert ist und nicht zuletzt mit seinem Blick auf eine zukünftige Welt, doch mit unserer der AG Sichtweise doch so nah ist. mehr

Buchbesprechung: Daniel Weißbrodt. Kurzer Abriss ...

Bonn 20.4.19 Buchbesprechung von Werner Rätz

Daniel Weißbrodt. Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022-2050. Wie das bedingungslose Grundeinkommen unser Leben und unsere Gesellschaft verändert hat. Leipzig 2018.

Die Sozialdemokraten landeten bei zwanzig, (!) und FDP, Grüne sowie Linke jeweils bei etwas mehr als zehn Prozent.“ (S. 231) Eine rechtsradikale Partei (Union Nationaler Freiheit und Gerechtigkeit) scheitert erstmals an der Fünfprozenthürde und CDU und FDP setzen ihre Regierung fort. 2041 gewinnen die Sozialdemokraten und koalieren mit den Grünen, was sich 2045 und 49 wiederholt.

Es liegt nahe, dass der Historiker Daniel Weißbrodt seinen Text über die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland im Jahr 20132 als historischen Roman anlegt, geschrieben im Jahr 2051. Wer den Text so lesen würde, würde enttäuscht werden. Was Weißbrodt vorlegt, ist eine umfassende Reflexion von Möglichkeiten, was ein bedingungsloses Grundeinkommen mit einer Gesellschaft machen könnte. mehr

Sie auch: Erklärfilm zum Grundeinkommen von der AG / dort auch weitere Videos zum Thema youtube

Buchbesprechnung

Bonn 16.01.2019
Christoph Butterwegge/Kuno Rinke (Hrsg.), Grundeinkommen kontrovers. Plädoyers für und gegen ein neues Sozialmodell

Für Christoph Butterwegge entwickelt sich das Engagement gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen immer mehr zu einer Herzensangelegenheit. Nach vielen öffentlichen Auftritten, auch mehrfach mit dem Autor dieser Besprechung als Kontrahenten, hat er jetzt zusammen mit Kuno Rinke ein Buch vorgelegt, das, wie es der Untertitel schon sagt, Plädoyers für und gegen ein BGE versammelt. Obwohl er selbst eine ausgesprochen pointierte Position vertritt, hat er als (Mit-)Herausgeber Autoren (leider nur eine einzige Frau bei 16 Männern!) engagiert, die durchaus gute Argumente für ein bedingungsloses Grundeinkommen vortragen. Auch die abwägenden und unentschiedenen Positionen sind gut begründet. Butterwegge und Rinke, das kann vorab gesagt werden, haben es sich also nicht einfach gemacht, sondern sich der Herausforderung gestellt, die Auseinandersetzung mit engagierten und auch öffentlich bekannten Befürwortern eines BGE führen zu müssen. mehr

Abschlusserklärung zur Digitalisierung Arbeit 4.0 und Grundeinkommen

Frankfurt am Main 26. Mai 2018

An zwei Tagen im Mai 2018 diskutierten in Frankfurt ca. 100 Aktivisten und Interessierte der Grundeinkommensbewegung Fragen zu einer zukünftigen Arbeits- und Lebenswelt, die in wesentlichen Teilen auf Digitalisierung und künstlicher Intelligenz basieren wird. Welchen Herausforderungen haben sich die Menschen, die Gesellschaft nicht in Zukunft sondern schon jetzt zu stellen. Sicher ist es noch nicht ausgemacht welchen Umfang Digitalisierung letztendlich einnehmen wird. Sicher ist, es wird die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Die Teilnehmer sind sich einig darin: Diese Veränderungen müssen gestaltet werden, gestaltet werden von den Menschen, nicht von den Machthabern. Nach zwei Tagen intensiver Debatte wurde von allen Anwesenden folgende Erklärung einvernehmlich verabschiedet.

Manifest

Sie möchten die Abschlusserklärung unterstützen: hier

Dokumentation der Abendveranstaltung und der Arbeitstagung (Videos)

Erfolgreiche Veranstaltung und Arbeitstagung - es geht vorran

Dagmar Paternoga / Timo Daum

„Wir verteidigen nicht die Arbeit der Menschen gegen die Maschinen"

 

Teilnehmer*innen der Arbeitstagung „Digitalisierung? Grundeinkommen!" positionieren sich gegen Grundeinkommensvorstellungen der „Manager des globalen digitalen Kapitalismus"


Wie müsste ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) aussehen, um in Zeiten der Digitalisierung eine emanzipatorische Wirkung zu entfalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Arbeitstagung „Digitalisierung? Grundeinkommen!" am Samstag in Frankfurt am Main.Zu der Tagung trafen sich etwa 100 hundert Aktivist*innen aus den Bewegungen für ein BGE und zur Gestaltung der Digitalisierung. Sie wollten sich dazu positionieren, dass sich in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Manager für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen hatten, darunter Schwergewichte wie Timotheus Höttges, Elon Musk oder Mark Zuckerberg.

 

 

Abendveranstaltung

Arbeitstagung - Papier verabschiedet zum Grundeinkommen

 

Öffentliche Veranstaltung: Digitalisierung, Arbeit 4.0 und Grundeinkommen 25. Mai 2018

Podium
Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (MdB, Die Grünen)
Timo Daum
(Hochschullehrer Medien, Online und digitale Ökonomie)
Timo Daum wurde für sein Buch "Das Kapital sind wir. Zur Kritik der digitalen Ökonomie" von der Friedrich-Ebert-Stiftung als "Das politische Buch 2018" ausgezeichnet.

Arbeitstagung: Digitalisierung, Arbeit 4.0 und Grundeinkommen 26. Mai 2018

Vorträge zu
I. Digitalisierung heute und morgen
Philipp Frey (Karlsruhe)
Sebastian Sevignani (Jena)
II. Wie werden sich Produktion und Dienstleistung verändern?
Timo Daum (Berlin)
Workshops und Debatte

Unterstützer

Buch: Rätz/Paternoga Zukunftsmodell Grundeinkommen?

Die Arbeitswelt steht nicht zuletzt aufgrund der Digitalisierung vor einem radikalen Wandel. Unsere derzeitigen sozialen Sicherungssysteme werden deshalb auf eine harte Probe gestellt. Könnte das bedingungslose Grundeinkommen das Modell der Zukunft sein?

Die Arbeitswelt befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Der unaufhaltsame Digitalisierungstrend und die fortschreitende Automatisierung der Produktionsabläufe (Industrie 4.0) lassen die Menschen sorgenvoll in die Zukunft blicken. Die Angst geht um: Nehmen Roboter meine Arbeit weg, werde ich bald wegdigitalisiert? mehr

Vorstellung des Buches "Zukunftmodell Grundeinkommen?"
von Ronald Blaschke

(...) Das Buch ist sowohl für Einsteiger/innen als auch für diejenigen geeignet, die mit der Grundeinkommensidee vertraut sind und ihre Argumente schärfen und ausdifferenzieren wollen. Der Text ist erfrischend kurzweilig und schnörkellos geschrieben. Mit sieben Euro ist das Werk im Taschenbuchformat auch erschwinglich. mehr

Debatte

Die AG hat auf ihrem Arbeitstreffen im Juni beschlossen sich verstärkt in die Debatte um ein Grundeinkommen einzumischen. Die Debatte um ein Grundeinkommen, die wir seit Jahren kontinuierlich führen, hat in den letzten Monaten an Dynamik gewonnen. Die zukünftige digitalisierte Arbeitswelt sucht Antworten auf die Frage wie diejenigen zu alimentieren sind, die keinen Arbeitsplatz mehr finden, oder einen der sich den flexiblen Arbeitsverhältnissen anpassen muss. Aktuell ist ein Grundeinkommen wohl auch für Wirtschaftsführer eine Option. Jetzt geht es um die Ausgestaltung eines Grundeinkommens. Hierzu werden wir in den nächsten Monaten Artikel, Buchbesprechungen und Stellungnahmen veröffentlichen.

Mehr Infos dazu (inkl. aller Videos von der BGE-Tour) auf der Themenseite "Grundeinkommen".

Buchbesprechnung: Holger Balodis, Dagmar Hühne Die große Rentenlüge. Warum eine gute und bezahlbare Alterssicherung für alle möglich ist

Oktober 2017
Buchbesprechnung von Werner Rätz

Es gibt wenige Geschichten, die sich so tief ins öffentliche Bewusstsein eingeprägt haben, wie die angebliche Gewissheit, dass bei einer älter werdenden Bevölkerung die Rente sinken oder wir alle länger arbeiten müssten, wenn nicht gar beides. Zwar ist nichts dran an dieser Erzählung, aber schon seit fast 20 Jahren hört ein großer Teil politischen Öffentlichkeit nicht hin, wenn sie jemand kritisiert.

Gute und sichere Rente geht anders und auch das zeigen Balodis/Hühne überzeugend, nämlich indem man für ihre Finanzierung auf alle Einkommen zurückgreift. mehr

Grundeinkommen, Arbeitsverhältnisse, Klassenbündnisse? - Einladung zur Diskussion und Mitarbeit

Neue Arbeitsverhältnisse wie (Solo)Selbstständigkeit, Honorararbeit, Clickworking nehmen zu und verlangen dringend nach anderen Formen sozialer Absicherung als den an unselbstständige Erwerbsarbeitsplätze gebundenen. (...) So scheinen es auch immer mehr Unternehmer und Manager zu sehen.
Götz Werner ist längst nicht mehr allein, mit Elon Musk und Timotheus Höttges befürworten die Chefs großer globaler Unternehmen ebenfalls ein Grundeinkommen. Einige fordern dabei ausdrücklich die Finanzierung desselben aus den Gewinnen bestimmter Technologieunternehmen. Das klingt so, als gebe es kein Oben und Unten mehr, keine Klassen und keine Kämpfe um gesellschaftliche Macht, Teilhabe und Gestaltungsregeln.
Wir von der AG Genug für alle halten es für dringend erforderlich uns dieser Debatte zu stellen und laden Euch ein daran teilzunehmen.Mehr.

Neues Buch zum Grundeinkommen

Es ist allerhöchste Zeit, die öffentliche Diskussion über das Thema ›Arbeit‹ voranzutreiben. Arbeit ist dabei mehr als Erwerbsarbeit, Wirtschaft mehr als Zahlen und Bilanzen.

Feministische Ökonomiekritik führt diese Debatte seit langem - auch vor dem Hintergrund, dass Menschen in Abhängigkeit voneinander leben und für ein gutes Leben die soziale Garantie einer ausreichenden Absicherung der Existenz und Ermöglichung der gesellschaftlichen Teilhabe brauchen.

Das Bedingungslose Grundeinkommen kann ein Schritt in die richtige Richtung sein – allerdings nur, wenn feministische und postpatriarchale Perspektiven mitgedacht werden: Das Grundeinkommen muss eingebettet sein in ein auf Care zentriertes ökonomisches Konzept.

Text: Ulrike Helmer Verlag

Kinderarmut - Nein !

Wir fordern eine einheitliche Geldleistung für alle Kinder, die das
Existenzminimum sichert.
Ein gutes Aufwachsen darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
                                 
Hier unterschreiben: Kinderarmut - Nein

Die Kampagne wird von der AG genug für alle, Armutskonferenz und
vielen Wohlfahrtsverbänden getragen.

EBI Grundeinkommen abgeschlossen: Ziel verfehlt - europäisches Netzwerk aufgebaut

13.01.2014 # Die Europäische Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen ist abgeschlossen. Die notwendige Zahl von einer Million Unterschriften wurde verfehlt, und zwar klar. Nur gut eine viertel Million Menschen haben sich entschieden, die EBI zu unterstützen. Positiv ist hingegen die Entwicklung unter den beteiligten Ländern. Die EBI Grundeinkommen wurde mit 15 Ländern eingereicht, inzwischen haben sich Gruppen und Organisationen aus 24 EU-Ländern angeschlossen. Ein Netzwerk von Befürwortern eines Grundeinkommens in Europa hat sich vernetzt.

Die ausführliche Stellungname der AG Gfa ist hier ab zurufen.

Wir sagen JA

- zu einer demokratischen Europäischen Union
- zu einer sozialen
Europäischen Union
- zu einer ökologischen Europäischen Union

Gemeinsame Positionierung
der
Attac-Arbeitsgruppe Genug für alle (Deutschland)
der Attac-Inhaltsgruppe Grundeinkommen (Österreich
des Netzwerks Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt – B.I.E.N. Austria
des
Rates des Netzwerks Grundeinkommen (Deutschland)
des Runden Tisches Grundeinkommen (Österreich)
der Vereniging Basisinkomen (Niederlande)

mehr

Gesellschaftliche Arbeitsverhältnisse, individuelle Arbeitszeit, Grundeinkommen und Wachstumsrücknahme

UBIE Konferenz „Grundeinkommen und Degrowth“ - 19./20. Mai 2016, Hamburg

Workshop „Gesellschaftliche Arbeitsverhältnisse, individuelle Arbeitszeit, Grundeinkommen und Wachstumsrücknahme“ - Input Werner Rätz

Um in unser Thema hineinzukommen, ist zu Beginn ein kleiner Ausflug in die politische Ökonomie notwendig. Das ist didaktisch nicht ganz optimal, aber da das dies hier ein Workshop ist, also etwas mit Arbeit zu tun hat, mag es angehen.

1. Im Kapitalismus produziert in der Regel niemand Güter und Dienstleistungen, weil er oder sie diese selbst benötigt. Der Hosenproduzent friert nicht, die Taxifahrerin will nicht von A nach B und die Aktien des Rüstungsbetriebs gehören keiner Gruppe von Auftragsmördern. Wer im Kapitalismus in die Produktion von was auch immer investiert, tut dies, weil damit zu rechnen ist, dass die Produkte verkauft werden können und am Ende mehr Geld in der Kasse ist, als zu Beginn in das Geschäft hineingesteckt wurde. Nicht die Versorgung der Menschen mit Gütern und Dienstleistungen ist das Motiv für die Investition, sondern der zu erwartende Gewinn. >>

BGE und Degrowth

15.Juni 2016

Die Bewegungen für ein bedingungsloses Grundeinkommen und gegen den kapitalistischen Wachstumszwang rücken immer enger zusammen. Schon beim Attac-Kongress "Jenseits des Wachstums?!" 2011 hatte die AG genug für alle sich wesentlich an der Vorbereitung beteiligt und argumentiert, dass ein Grundeinkommen den Wachstumszwang bremsen würde http://www.grundeinkommen-attac.de/arbeitsthemen/wachstumskritik-und-sozialabbau/

Beim 4. europäischen Degrowthkongress 2014 in Leipzig wurden auch aus der wachstumskritischen Bewegung deutliche postive Signale in Richtung bge ausgesandt. Nun diskutierten am 19. und 20. Mai beide Bewegungen zwei Tage bei einer Konferenz des europäischen Grundeinkommensnetzwerkes UBIE Hamburg dirket miteinander. Dagmar Paternoga ist von Beginn an eine Protagonstin dieser Annäherung gewesen und hat in Hamburg in der Eröffnungsrede begründet, warum dies Projekt unausweichlich ist.

Eröffnungsrede von Dagmar Paternoga "für das recht auf Teilhabe durch ein globales Grundeinkommen" 

Volksabstimmung in der Schweiz

Bonn 08.06.2016 - Komentar von Werner Rätz

Was bedeutet die Volksabstimmung in der Schweiz für die Perspektive eines emanzipatorischen Grundeinkommens?

Sicher wird über diese Frage in den nächsten Monaten und Jahren weiter zu diskutieren sein und nicht alles, was heute absehbar scheint, muss sich so entwickeln, wie es aktuell aussieht. Dennoch scheinen mir ein paar Bemerkungen auch jetzt schon sinnvoll und notwendig, weil es einige Aspekte gab, die für eine emanzipatorische Gestaltung eines möglichen Grundeinkommens problematisch sein könnten.

Dabei bleibt unbestritten, dass die gesamte Initiative ein großer Erfolg war. Fast ein Viertel ... >>

Schweizer Volksabstimmung über Grundeinkommen am 5. Juni 2016

März 2016
Liebe Freundinnen und Freunde des Grundeinkommens,
am 5. Juni stimmt die Schweiz über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ab. Die Abstimmung im kommenden Juni wird sich historisch als ein Meilenstein zu seiner Einführung erweisen können. Das sollte gefeiert werden. Am Abstimmungstag wünschen wir öffentliche Veranstaltungen. Informieren wir und feiern wir das Abstimmungsergebnis. Diskutieren wir die nächsten Schritte...
Schreibt uns an, wenn ihr Unterstützung, ReferentInnen, Ideen braucht mehr
krampertz@attac.de (AG Genug fuer Alle)

Unternehmer und Grundeinkommen - von Werner Rätz

Bonn 15.03.16
Die Grundeinkommensszene in Deutschland ist sehr breit, Unternehmer sind darin nur ein kleine Zahl, auch wenn sie öffentlich stark wahrgenommen werden. Ende 2015 hat auch T. Höttges, Vorstandschef der Telekom, sich für ein bge ausgesprochen. Was steckt dahinter? Ist ein Grundeinkommen im Interesse von Großunternehmen? mehr