AG Genug für Alle

AG GfA Aktiv

Auf dieser Seite präsentieren wir Aktivitäten und Aktionen der AG GfA bundesweit und vor Ort. Hier sind wir aber auf die Hilfe aller angewiesen die sich der Arbeit der GfA verbunden fühlen und uns informieren.

Graz: Buchpräsentation "Gesundheit für Alle!"

23.09.2013

Attac Graz lud am 20. September 2013 zu einer Buchpräsentation mit Vorträgen und Diskussionen ein. Titel des Buches: Gesundheit für alle. 

Dabei waren die Mitautorin und Mitautoren Ursula Walch (Hebamme & Autorin), Werner Rätz (Attac Deutschland)  und Andreas Exner (Social Innovation Network). 

"Die Vorträge entwickelten einerseits eine interessante Analyse des Zusammenhangs zwischen sozialer Ungleichheit und mehr Krankheiten bzw. verkürzter Lebenserwartung. Andererseits wurden auch die empörenden Auswirkungen der Ökonomisierung des Gesundheitssystems, wo zunehmend der ökonomische Erfolg der Gesundheitseinrichtungen den Vorrang vor dem Heilungserfolg erhält, thematisiert. Deutlich wurde das auch an den Entwicklungen der Geburtshilfe in den letzten Jahrzehnten gemacht, wo eine deutliche Steigerung der profitablen Interventionen während der Geburten zu verzeichnen ist." (Attac Graz) 

Ein Interview mit Werner Rätz ist als Mitschnitt zu hören. Die Veranstaltung wurde ebenfalls mitgeschnitten.

Am folgenden Tag diskutierte Werner Rätz in der Grünen Akademie mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bedingungslosen Grundeinkommens. Fragen zu einer solidarischen Postwachstumsgesellschaft wurden ebenfalls angesprochen. mehr 

 

Zeit für die Zukunft: Bedingungsloses Grundeinkommen

30.09.2013 Luzern

Bericht von eine Tagung zum Thema „Zeit für die Zukunft: Bedingungsloses Grundeinkommen“ am 28.9. im Romerohaus, Luzern/Schweiz

Auf der Tagung, zu der ich als Referentin und Podiumsteilnehmerin eingeladen war zum Thema Kontext Süd: Namibia macht es vor – Grundeinkommen für alle und Kontext Nord: Und bei uns – eine realistische Perspektive?, kam natürlich die Schweizer Volksinitiative, die am 4.10. 130 000 Unterschriften abgeben wird und damit eine Abstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen in der Schweiz erreicht hat, zur Sprache. Von einer der MitinitiatorInnen, Ina Praetorius, wurde vor allem hervorgehoben, dass dadurch eine breite Diskussion in der Schweiz zum bge, über gesellschaftliche Werte, wie wollen wir eigentlich leben? Was bedeutet  „Gutes Leben“ in Gang gebracht wird. 

Nach dem 4.10. wird in allen gesellschaftlichen Gruppen u.a. Kirchen, Verbände, Gewerkschaften über die Volksinitiative breit diskutiert. Dieser Prozess wird ca. zwei Jahre dauern.  Ina Praetorius, Theologin und Feministin kritisiert zwar, dass die Geschlechter- und Naturverhältnisse in dem Antrag zu kurz kommen, aber gerade weil diese Volksinitiative die Chance bietet, auch über diese Themen und vor allem über den Begriff „Arbeit“ neu nachzudenken, hat sie das Vorhaben unterstützt. Sie erklärte, dass die sogenannte Care-Arbeit mehr als 50 Prozent des Arbeitsvolumens ausmacht.  Ueli Mäder, Soziologe an der Uni Basel, verwies darauf, dass die Schweiz neben Namibia und Singapur die höchste Ungleichheit auf der Welt aufweist. 

Die Europäische Initiative und damit die Möglichkeit, auf europäischer Ebene das Thema zu diskutieren wurden von den TeilnehmerInnen begrüßt. Bedauert wurde, dass diese EBI so wenig bekannt sei, man hätte bei Freunden in der Bundesrepublik nachgefragt und  sei verwundert darüber, das nicht bekannt sei. 

Dagmar Paternoga
30. September 2013

Stadtbibliothek Bremen: Rätz führt durch die GE-Ausstellung

Stadtbibliothek Bremen 17.09.2013

20.09.2013

über 25 Menschen beteiligten sich in Bremen an einer Führung durch die  Ausstellung "Grundeinkommen für EinsteigerInnen" in der dortigen Stadtbibliothek. Geleitet wurde die Führung von Werner Rätz. In vier Abteilungen - Was ist ein Grundeinkommen? Wie kann ein Grundeinkommen Wirklichkeit werden? Wer und was spricht gegen ein Grundeinkommen? Was bewirkt ein  Grundeinkommen? - führt die Ausstellung umfassend in das Thema ein,  ohne dass Neulinge überfordert würden. Im Gespräch mit dem Ausstellungsmacher konnten auch Detailfragen erörtert werden. Die  Ausstellung ist noch bis zum 30.9. in der Zentralbibliothek am Wall zu sehen. 
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München

Bedingungsloses Grundeinkommen statt Flaschensammeln! Denn: Die Würde des Menschen ist unantastbar!


Zwei Tage haben Aktive der Attac-AG genug für alle in der Münchener Innenstadt auf die zunehmende Armut hingewiesen. Die Idee war, physisch nachvollziehbar zu machen, was „man“ ohnehin wusste: Mit der „Trittin-Rente“, wie das Flaschensammeln von Spöttern genannt wird (der damalige Umweltminister Trittin hatte diese Art der Pfandregelung eingeführt) kommt man auf keinen grünen Zweig.

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Gießen

Straßenaktion für ein bedingungsloses Grundeinkommen jetzt!

Die Attac-Gruppe Gießen machte am Samstag, den 28.08.2010 im Seltersweg mit einer Performance auf die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland aufmerksam. Auf der einen Seite tafelten die Reichen mit Champagner und Austern, gegenüber standen Lebensmittelrationen als Almosen für finanziell Arme bereit. Als gerechtere Alternative zu Hatz IV und Lebensmitteltafeln in einer immer reicher werdenden Gesellschaft, in der aber immer mehr Menschen in Armut leben oder von Armut bedroht sind, informierten die Attac-Aktivisten über das bedingungslose Grundeinkommen und stießen damit bei den Passanten auf reges Interesse.

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Münster

Geld für lau? Eine Ausstellung zu Aspekten des „Bedingungslosen Grundeinkommens“

In der Zeit vom 18.10. bis 15.11.2009 präsentiert die Attac-Regionalgruppe Münster eine Ausstellung zum bedingungslosen Grundeinkommen, die grafisch und künstlerisch auf anschauliche Weise die Begrifflichkeiten, Grundlagen und Auswirkungen praktischer Beispiele erläutert. Die Ausstellung wird in der Dominikanerkirche an der Salzstraße zu sehen sein; die Öffnungszeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben

Wo: Dominikanerkirche, Salzstraße

Zusätzliche Veranstaltungen: mehr

Neuigkeiten

24.11. Östereich: KPÖ beschließt BGE als programmatische Forderung der Partei

Die KPÖ (Kommunistische Partei Österreichs) beschloss auf Ihrem Parteitag im Oktober 2014 in Wien mit großer Mehrheit das BGE für alle die hier leben, als programmatische Forderung der Partei. "Es ist genug für alle da" war der Titel des Antrags.

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23.10. Leipzig - degrowthKonferenz
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10.10. Etappensieg für ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz
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